Die nach aktuellen Schätzungen etwa 2 Millionen Euro, die von einer selbst ernannten Schamanin aus Wien in den letzten Jahren ergaunert wurden, sind ja geradezu lächerlich, wenn man diese Summe mit dem Schaden durch eine mir bis dato unbekannte Form des Wahrsagebetrugs aus Australien vergleicht.
Die Masche der Wahrsagerin war dabei dochetwas speziell wie z.B. hier berichtet wurde:
Laut Polizei habe sie ihren Klient:innen, die oft in finanziellen Schwierigkeiten steckten, prophezeit, dass ein „Milliardär“ ihnen bald zur Hilfe kommen würde – vorausgesetzt, sie würden vorher einen Kredit aufnehmen. Einen Teil des geliehenen Geldes behielt sie dann selbst.
Die Hintergrundstory würde mich da schon sehr interessieren. Was wurde den Klient:innen erzählt um die Kreditaufnahme als Bedingung für das plötzliche Erscheinen des Milliardärs zu „rechtfertigen“? Gab es Anleitungen auf das persönliche Verhalten um den Milliardär „anzulocken“? Sollte einfaches Beten (… an welche Gottesgestalt auch immer) reichen oder gab es noch zusätzliche „Pflichtrituale“? Klar, dass sich in keinem Fall ein Milliardär blicken liess.
Dass man mit Wahrsagerei und Hellseherei gar nichts vorhersehen kann musste kürzlich auch die US-amerikanische „Medienpersönlichkeit“ (laut Wikipedia) Kim Kardashian erfahren: Nachdem sie die Prüfung zum California Bar Exam (mit dem 2. Staatsexamen für Juristen hierzulande vergeichbar) vergeigt hatte schimpfte sie auf Tiktok:
Alle verdammten Hellseher, die wir getroffen haben und von denen wir besessen sind, reden alle verdammt noch mal Scheiße« über die falschen Prognosen der von ihr befragten Wahrsager
Ob sie beim nächsten Anlauf wieder vorher Hellseher und Wahrsager befragt bleibt abzuwarten.
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