Im Wirtschaftsressort auf heute.de, in der Welt und in der Schweizer Zeitschrift Cash durften sich Astrologen zum kommenden Börsenjahr äußern. Wie üblich trauen sich die Sterndeuter kaum irgendwelche nachprüfbaren Prognosen zu, ein Ausblick auf das Börsenjahr aus Sicht der Astrologen ist aber trotzdem interessant. Gleich doppelt vertreten ist übrigens Winfried Noé, der seine Börsenkompetenz Ende 2007 in der Zeitschrift „Euro am Sonntag“ mit folgender Prognose manifestierte „2008 wird ein stabiles Börsenjahr, der DAX steigt bis Jahresende um fünf bis neun Prozent.“ OK, dass der DAX mit 8045 Punkten startete und zum Handelsende 2008 gerade mal 4810 Punkte aufwies, daran dürfte sich Herr Noé höchst ungern erinnern. Für 2009 war mir keine ähnliche Prognose von ihm bekannt, aber er selbst behauptet natürlich, dass sein Timing in Börsendingen 2009 durchaus spektakulär war:
Zu seiner Leidenschaft aber hat sich das Geschehen an den Märkten entwickelt. Kein Wunder: Wo könnte ein Blick in die Zukunft mehr wert sein als an der Börse – vom Lotto mal abgesehen? Noé mag keine Zahlen nennen, doch für sich persönlich ist er mit dem Anlagejahr 2009 recht zufrieden. „Ich bin im Februar in die Märkte eingestiegen.“ Nicht schlecht – Anfang März markierte der Dax bei rund 3600 Punkten sein Jahrestief, von dem aus er in einer beispiellosen Rallye zuletzt sogar die Marke von 6000 Zählern erreichte.
Soweit der Artikel aus der „Welt“ zu Noé, den ich ab jetzt als Quelle [1] bezeichnen werden. Quelle [2] ist der kurze Text aus Cash, der den Schweizer Astrologen Claude Weiss zitiert, und [3] der Artikel auf heute.de (der sich leider nicht nach WebCite überführen liess) in dem neben der Autorin des Buches „Brigitte Astrologie„, Roswitha Broszath, wieder Winfried Noé zu Wort kommt.
Ich versuche das Ganze mal chronologisch zu ordnen, also beginnen wir mit dem Januar: Den Rest des Beitrags lesen »
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